HS032 – Aus Liebe nach Kaunas (Johannes)

Johannes studiert zurzeit Medizin in Kaunas (Litauen). Vor unserem Skype-Gespräch für diese Homestory hatte ich auch ihn gebeten, seine Geschichte in einem Satz zusammenzufassen. Er schrieb mir: »Was mir sofort in den Sinn kam, war ›Umwege erhöhen die Ortskenntnis‹.« Ich hatte also nicht den blassesten Schimmer, welchen Verlauf unser Gespräch nehmen würde. Und bekam die Homestory, die eigentlich eine Lovestory sein wollte.

Für einen ersten optischen Eindruck von Kaunas empfiehlt Johannes dieses Video.

MP3-Download (58,4 MB)

5 Gedanken zu „HS032 – Aus Liebe nach Kaunas (Johannes)

  1. Hallo! Menschenskinder, nun hatte ich diese Episode so lange auf Halde liegen lassen, dabei ist sie ein Glanzlicht. Der Beschreibungstext verrät davon aber nichts. Ich prangere das an. :-)

    Bei Licht betractet glänzen aber die meisten Folgen. Übrigens Stefan, was spricht dagegen, tatsächlich mit „Lovestorys“ anzufangen? Außer dem Aufwand?

    • Vielen Dank, Michael! ;) Wären Lovestorys für dich ein Teil der Homestorys oder eher ein eigener Podcast?

      Das Thema ist tatsächlich super; aber da es schon recht schwierig ist, Gastgeber für die Homestorys zu gewinnen, befürchte ich, dass noch weniger Menschen diesen noch persönlicheren Einblick in ihr Leben geben wollen.

      Und du so? ;)

      • Hallo Stefan!

        Tja, schwierig. Im Prinzip wäre das ein eigener Podcast. Es handelt sich um ein immergrünes Thema, daher kann ich mir vorstellen, dass das gut ankommt. Andererseits hast du Recht. Zwar ist das Wohnen ein für alle wichtiges und deshalb hörenswertes Thema, kann aber dennoch beruhigend belanglos und abregend erzählt werden — und muss vor allem keine anderen Personen involvieren, die damit womöglich nicht einverstanden sind. Jedoch sind andere Personen häufig der Grund für interessante Wohngeschichten, das hätte und hat also durchaus in den Homestorys angemessenen Platz. Diesen Aspekt kannst du ja vielleicht in Zukunft mehr hervorheben und schauen, wer sich angesprochen fühlt.

        Bei Lovestorys hingegen könnte der Grad an Gefühls-Verwirrung und wie auch immer motivierten Enthüllungen ungleich höher liegen. Johannes hat sich mit Details wohltuend zurückgehalten. Insofern war das hier im Rahmen einer Homestorys-Folge gut aufgehoben.

        Und um die Frage „und du so?“ auf mich zu beziehen: Was hätte ich schon zu erzählen? Am Ende würde für die Zuhörenden überdeutlich, in welchen Bereichen des Lebens ich unzufrieden oder wütend bin. Und wenn ich dann schluchzend in der Leitung hänge, wirkt das entweder peinlich oder bestenfalls als Ausdruck von Freiheit.

        Mit kommt abschließend der Gedanke, dass der Aspekt Liebe sich dabei auch auf andere Lieblingsfelder des Lebens ausdehnen kann. Im Grunde handelt etwa der Luftpost-Podcast — ein naher geistiger Verwandter der Homestorys — genau davon: Die Liebe zum Reisen.

        Sommerlich-vage Grüße, M.

  2. Gewiss schlummert da nicht nur eine Homestory. Die geht aber die Welt erst etwas an, wenn sich dazu eine historische Distanz aufgebaut hat. Naechstes Jahr vielleicht. :-)

Kommentar verfassen